wenns auch etwas weniger als 180 Km/h waren, so es doch wirklich schnell aus!
Bien fait – Jean-Do…
wenns auch etwas weniger als 180 Km/h waren, so es doch wirklich schnell aus!
Bien fait – Jean-Do…
Na wer sagt denn, dass nur im Landrover die Gewalten der Natur bezwungen werden können…
…aber wie wäre es mal mit einem echten “Wiesenfund” !
Für den unerschrockenen Restaurator(in) gibt es hier für €150.- einen Solyto Break Camping.
Mehr Info: http://www.leboncoin.fr/collection/181898744.htm?ca=1_s
Für Leute die nur nur ausgraben sondern ausfahren wollen gibt es ein Modell mit Ladebrücke für €1’600.-
Mehr Info: http://www.leboncoin.fr/motos/195767285.htm?ca=1_s
Die katholische Kirche tut sich seit einigen Jahren schwer. Ob es nun am konservativ geprägten Weltbild liegt, mögen andere Beurteilen. Jedenfalls muss auch die Kirche den Gürtel enger schnallen und wo es geht Kosten einsparen.
So erstaut es nicht, dass die aufwendig gepanzerten Fahrzeuge nicht mehr finanziert werden können und etwas einfachere und billigere Transportmittel genutzt werden.
Mit dem Solyto unterwegs in der hügeligen Schweiz ist mitunter ein hartes Brot. Der Motor mit seinen 125ccm ist schon bei kleinen Hügeln gefordert, von richtigen Steigungen ganz zu schweigen.
Unterwegs zum letzten Clubhöck sind Ralph im Fuldamobil und ich im Solyto mit ca. 20 Km/h die Strasse zum Zoo hoch gekrochen, kaum waren wir oben, hat mein Motor vor lauter Hitze zu stottern begonnen.
Nach einigen Diskussionen am Höck habe ich mich dazu entschlossen die Kompression zu erhöhen. Beim Solyto ist dies sehr einfach, da die Zylinderkopfdichtung aus zwei Milimeter dicken Aluminium besteht. So habe ich die Dichtung durch eine aus 0.5 mm Alu ersetzt und so die Verdichtung von ca. 6.5:1 auf 7.5:1 erhöht.

links das Original, rechts die neue Dichtung
Die erste richtige Testfahrt hat mich gleich nach Winterthur geführt (ca. 40 Minuten Fahrzeit) und meine Erwartungen erfüllt. Subjektiv hat der Wagen mehr Kraft am Berg und bei idealen Verhältnissen habe ich nach Tacho die 60 Km/h Grenze geknackt.
Obwohl, 60 Km/h im Solyto ist nur was für Leute ohne Nerven…
Wer Oldtimermärke oder Treffen besucht, weiss unsere Szene wird immer älter. Natürlich machen es die steigenden Preise unserer Klassiken den Einsteigern nicht einfach einen Kabinenroller zu erstehen.
Ich muss sagen, bei den ganz kleinen ist der Solyto schon sehr beliebt, zumindest in meiner Familie sehe ich noch keine Probleme mit dem Nachwuchs. Die Mädchen sind ganz verrückt nach dem kleinen Solyto !

Vier Mädchen und ein Solyto
Hatten die Kabinenroller ja eigentlich die Aufgabe, die Mobilisierung der Nachkriegsjahre voranzutreiben waren doch nur sehr wenige private Bürger wirklich in der Lage sich einen solchen fahrbaren Untersatz zu leisen.
Blicken wir zurück in Jahr 1955:
nimmt man den durchschnittlichen Stundenlohn von 2 DM muss der Arbeiter gute 1200 Stunden oder mehr als 7 Monate arbeiten um sich einen Messerschmitt vor die Haustüre stellen zu können.
So ist nicht verwunderlich, dass auch Kleinst Lastenfahrzeuge für Handwerker und andere Dienstleister hergestellt wurden.
Zum Buch:
Das Buch Micro-Trucks widmet sich einigen dieser teilweise skurrile Fahrzeuge. Alle bebilderten Fahrzeuge stammen aus der Kleinwagensammlung des Kanadiers Mario Palma. Die meisten Fahrzeuge sind noch im Originalzustand sollen aber in den in Nordamerika so beliebten “better then new” Zustand versetzt werden. Eigentlich schade, den “better then new” ist oftmals leider nur “glänzender” als unrestauriert wobei Originalfarbe oder verwendete Materialien zweitrangig sind.
Interessante Fahrzeuge werden vorgestellt:
Heute habe ich Post aus Amerika bekommen. Mike hat mir Bilder seiner beiden KV Modelle geschickt, nun weiss ich wie die Black-Box verkabelt wird, allerdings ist auf dem Bild auch ein Teil zu sehen dass ich nicht habe…

Nun kann also das Verkabeln beginnen !